Die Hainschwebfliege

Hainschwebfliege ruht auf einem Blatt
Pause für die unermüdliche Hainschwebfliege

Die Alpenquererin

„Das ist keine Wespe“, so beruhigt man Unwissende, wenn wieder mal eine Schwebfliege anfliegt. Sie sind ähnlich gelb-schwarz gezeichnet, aber deutlich kleiner und filigraner als die Wespe. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Hainschwebfliege handelt, ist groß. Diese Art ist sehr häufig anzutreffen und fasziniert durch ihren Schwirrflug.

Faszinierend zu lesen, dass dieses Insekt im Herbst in großer Zahl die Alpen quert, um im wärmeren Mittelmeerraum zu überwintern. Dabei fliegen sie auch in größerer Höhe, wie die Insektenflugbeobachter der Forschungsstation Randecker Maar beschreiben: Rund 1000 bis 1400 Metern über Grund (also etwa 2000 Metern über Meereshöhe). Bei ungünstigen Strömungen fliegen sie auch deutlich niedriger.

Schwebfliegen an einer gelben Lilienblüte
Hainschwebfliegen an einer gelben Lilienblüte
Hainschwebfliege im Oktober an einer Asternblüte

Listenwissen
InteressantBefruchtete Weibchen überwintern im Land, an sonnigen Tagen trifft man sie im Winter an, daher der Beiname „Winterschwebfliege“.
Die liebe FamilieSchwebfliegen (Syrphidae)
Bekannt alsEpisyrphus balteatus
BeobachtetEnde Juli
AusgezeichnetInsekt des Jahres 2004
Listenwissen zum Hainschwebfliege

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