Nachträglich bearbeitetes Bild eines römischen Mosaiks

Fontanes Dunkel

Ausschnitt aus dem Gedicht "Die Frage" von Theodor Fontane
Ausschnitt aus dem Gedicht "Die Frage" von Theodor Fontane

Das muss man erst einmal aushalten: Nichts kann wirklich geklärt werden. Gar nichts kann bis auf den Grund erhellt werden, immer bleibt ein Rest an Unsicherheit, immer bleibt eine Frage unbeantwortet. Dies so zu akzeptieren, hieße für alle hauptamtlichen Welterklärer und Durchblicker den Zweifel zuzulassen. Das geht zweifellos nicht. Also trompetet man weiter seine Wahrheiten in die sozialen Netzwerke. Weil das Dunkel immer die Anderen sind.


Ein Vers aus einem Gedicht. Der Ausschnitt steht für sich, nicht für das Gedicht insgesamt. Es schadet nichts, das ganze Gedicht zu lesen, es ist womöglich völlig anders, als der Ausschnitt hier vermuten lässt.