Mit dem Tele unterwegs

Auf zu neuen Brennweiten mit 150-600mm

Ein "Gear-Fan", also einer, dem die Ausrüstung besonders wichtig ist, bin ich nicht. Schon gar nicht bin ich einer, dem die Außenwirkung der Fotoausrüstung bedeutsam ist. Eher bin ich jemand, der versucht, kein Aufhebens von den Marken und Fotoapparaten zu machen. Da ist mir schon der demonstrativ große Schriftzug der Kameramarke auf dem Gurt viel zu auffällig.

26 cm lang und 1930 g schwer

Wie lässt sich diese "Bescheidenheit" im Auftreten vereinbaren mit dem Kauf eines Tele-Zooms "Sigma 150-600mm F5-6,3 DG Contemporary" für die Canon 6D? Gar nicht! Das Objektiv ist groß, schwer und das einzige, was für den Kauf gesprochen hat, war die deutliche Preisreduzierung auf 750 Euro. Das ist viel Geld, aber nicht viel Geld für dieses Objektiv, dass in Schärfe und Auflösung an teurere herankommt. Für meine Zwecke ist die Qualität völlig ausreichend.

Unterwegs zum ersten Einsatz

Was also tue ich? Kamera und Objektiv kommen in den Rucksack. Und werden nur dann herausgeholt, wenn das Fotomotiv erkannt ist. Und noch nicht so viele Menschen in der Nähe sind. Tja, der unbeschwerte Umgang mit 1,9 Kilo Objektiv wollen gelernt werden. Den Anfang machte ich mit einem Gang durch den Rosenstein-Park, meinem Haus- und Hof-Safaripark. Da gibt es immer was zu fotografieren.

Kaum Ausschuss

Das Ergebnis dieser ersten Fototour war okay. Ausschuß wegen Unschärfe vielleicht 10 Prozent, das finde ich vertretbar. Die Handhabung ist prima, zur Unterstützung hatte ich ein Einbeinstativ dabei, gebraucht habe ich es nicht. Irgendwann besuche ich damit die Wihelma, an einem sonnigen Werktag, vormittags und versuche, Tiere, die stillhalten, ins Bild zu bekommen.