Plötzlich erwischt einen dieses alte Gefühl, das wir als Kinder immer hatten: Es schneit, er bleibt liegen, wir müssen sofort raus. Heute schneite es in Stuttgart, sogar heftig, begleitet von einem frischen Nordost-Wind. Und ich musste raus, so schnell wie möglich. Bevor alle anderen ihre Abdrücke im Schnee hinterlassen hatten. Wann erlebt man schon mal ein wildes Schneegestöber in Stuttgart?

Mit dabei die Kamera, die Fuji X-T1, mit dem Telezoom 55-200. Außerdem das Handy, ein riesiges Taschentuch, um die Kamera zu trocknen, eine Mütze auf dem Kopf, obwohl da nichts zu schützen ist. Denn die Speicherkarte hatte ich vergessen, ein beliebtes Spiel bei mir. Aber ich habe es noch rechtzeitig gemerkt und so nur 5 Minuten verloren.

Das Ziel: Kann man fallenden Schnee fotografieren? Und wie sieht es aus, wenn die Natur ihre Farbe verliert? Gibt das was her? Die Ergebnisse seht Ihr hier, ein paar, eine Auswahl.

Es hat Spaß gemacht, das Hochgefühl, das wir als Kinder immer hatten, wenn im Ruhrgebiet mal Schnee fiel (Ja, der war auch weiß!), verflog heute rascher als damals. Es war kalt, der Schnee tropfte in den Nacken und der Wind auf der Höhe des Rosenstein-Parks in Stuttgart ziemlich frisch. Schneegestöber in Stuttgart ist trotzdem schön. Es hat Spaß gemacht!

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Wer sich mit dem Fotografieren im Winter beschäftigen will, findet bei Tobias Raphael Ackermann viele Tipps.

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