Schwarz und Weiß

Stapel Bücher
Ein Stapel Bücher in Toledo (Spanien)

Schwarz-Weiß ist für mich die Königsdisziplin der Fotografie, egal ob als Landschaft oder als Porträt. Je nach Ausführung gelingt es, das Motiv mit allen Schattierungen sehr differenziert darzustellen oder in kontrastreichen „Pinselstrichen“ das Motiv auf die wesentlichen Linien zu reduzieren. So waren es auch vor vielen Jahren die landschaftlichen Fotografien von Ansel Adams, die mich begeistert haben. Bei den Porträts fiel mir die Schwarz-Weiß-Kunst zuerst in der Jazzmusik auf: Mit jeder gekauften Schallplatte war auch das Cover oder zumindest die porträtierten Künstler auf der Rückseite in schwarz-weiß dargestellt. Ein Beispiel mögen die Bilder von Susanne Schapowalow sein, die der „Spiegel“ thematisiert hat.

Es ist nicht ganz leicht, Motive vor dem Fotografieren in Schwarz-Weiß zu „sehen“, sich vorzustellen, wie etwas ohne Farbe aussieht. Bei fetten Kontrasten geht das einigermaßen, es drängt sich auf, wenn man Motive im Gegenlicht fotografiert. Aber die vorhandene Farbe in Schattierungen von schwarz oder grau zu „übersetzen“ ist schwierig, für mich jedenfalls.

Ein paar Links

Ansel Adams

Landschaften | Heute teuer gehandelt, wie man auf der Webseite sehen kann.

Sepp Werkmeister

Jazz | Ein Nachruf plus Galerie auf den Seiten des BR

William P. Gottlieb

Jazz | Die Sammlung seiner Porträts als Public Domain bei der Library of Congress.

Erich Grisar

Arbeiterschriftsteller und Fotograf des Ruhrgebiets

Victor Palla

Portugiesischer Architekt und Fotograf. Würdigung in der FAZ

Karl Blossfeldt

Historische, formale Pflanzenfotografie, faszinierend.

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