Sonne in Oberkochen. Zwar weht noch ein spürbar kühler Wind, die Sonne aber scheint den ganzen Tag und endlich wechselt auch die Natur in den Frühlingsmodus. Das Blaukissen jedenfalls hat in den letzten Tagen seinen Blütenteppich ausgerollt. Seither schweben Wildbienen und ab und an auch Hummeln an und saugen, was die Blüte hergibt.

Wollschweber sind Fliegen

Dazwischen immer wieder die kleinen, ungeheuer nervösen „Hubschrauber“, die ich provisorisch zu Mini-Taubenschwänzchen ernannte. Sind sie aber nicht. Es sind vielmehr Wollschweber, ausgestattet mit einem langen Saugrüssel (praktisch, wenn man den Trinkhalm immer dabei hat) und mit ebenso langen Beinen versehen. Sie sind schnell, unruhig und schwer zu fotografieren. 250 Fotos habe ich heute in zwei Stunden gemacht, 98 Prozent sind nix. Dafür knacken die Kniegelenke eine schöne Melodie, wenn man nach 20 Minuten Hocke-bewegungslos wieder in die Senkrechte kommt.

Parasitär lebende Insekten

Sie sind behaart wie eine Hummel, heißen daher wohl auch „Hummelschweber“, ihre Larven leben parasitär von anderen Insekten oder deren Larven. Mir waren sie bis heute unbekannt.

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