Naturwunder in einem ganz besonderen Ausstellungsraum…

Der Gasometer in Oberhausen (117 m Höhe) ist schon seit Jahren (1993/1994) ein Ausstellungsraum der besonderen Art. Mit einer riesigen kreisrunden Fläche über mehrere Etagen ist für jeden Besucher, der zum ersten Mal hier ist, der Gasometer ein Hingucker ersten Ranges.

Von außen präsentiert sich das Gebäude, in dem früher Gas gespeichert wurde, unspektakulär. Es handelte sich früher um einen sogenannten Scheibengasbehälter, der Druck auf das Gas wurde durch eine senkbare Scheibe erzeugt. In Stuttgart-Gaisburg steht der derzeit größte noch in Betrieb befindliche Scheibengasbehälter Europas (100 m Höhe).

Kurz vor dem Abriss

Der Gasometer wäre ratzfatz abgerissen worden, wenn nicht das liebe Geld die Betreiber davon abgehalten hätte. 1,5 Mio. Mark hätte der Abriss gekostet. Die Denkmalschützer wurden aktiv und der Chef der Internationalen Bauausstellung Emscher-Park machte sich für den Erhalt stark. Heute ist der Gasometer Teil der „Route der Industriekultur“.

Das Fotografieren im Inneren des Gasometers ist ohne Stativ etwas problematisch. Die sechs Bilder weisen dann auch alle leichte Unschärfen auf. Vor allem die 20-Meter-Weltkugel hat den „Nachteil“ der bewegten Projektion, so dass es nicht möglich war, hier ein scharfes Bild aus der Hand zu machen. Für einen ersten Eindruck reichen die Bilder hoffentlich aus.

Zur Homepage des Gasometers

2 Kommentare auf “Im Gasometer von Oberhausen

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