Madeira Nostalgie

Ein Besuch auf Madeira, der Blumeninsel westlich der afrikanischen Küste.

Madeira ist modern und heutig, wenn man z.B. auf die rege Bautätigkeit und auf den rasenden Autoverkehr in Funchal schaut. Alle, auch die Autofahrer, haben ständig ein Smartphone in der Hand, Satellitenschüsseln zeigen die Verbundenheit mit der übrigen Welt. Gerade ist der Flughafen zu Ehren des berühmtesten Sohnes der Insel, des Fußballspielers Ronaldo, umbenannt worden.

Wer Natur genießen will, in den Wäldern oder auf der Hochebene wandern will, dem sei die Mitte und der Norden empfohlen. Dort sind zwar die Übernachtungsmöglichkeiten weniger, aber der Blick von den Klippen auf den Atlantik macht das alles wett.

In der Hauptstadt Funchal gibt es wunderbare Orte, die den Charme vergangener Zeiten wenigstens erahnen lassen. Exzentrische Gäste, ehrwürdige Hotels meist britischer Provenienz und Gärten, in denen der Rumor der Welt wie ausgeblendet scheint. Übrigens erschienen uns die Einheimischen sehr freundlich und auch das geringste Amt wird mit Würde ausgeübt. Eine freundliche Absage, doch ein Restaurant zu besuchen, wird mit einem höflichen Wort akzeptiert.

Die Fotos von Madeira

Allen diesen Bildern ist ein Vintage-Filter unterlegt, der das Gefühl einer versinkenden Welt hervorrufen soll. Dazu wird die Sättigung der Farben reduziert, Schatten und Lichtern wird ein sepiafarbener Akzent verliehen. Wie immer bei Filtern bin ich von dem Ergebnis nicht wirklich überzeugt, das zu Beginn neue wird schnell „gewöhnlich“, der Effekt nutzt sich ab.

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