Was ist mit dem Garten?

Aufgefressen, aber nicht alles. Fotos von Pflanzen, die die Schnecken übrig ließen.

Rote Sempervivum-Blüte
Rote Sempervivum-Blüte

Ein Teil des Gartens ist aufgefressen worden, vor allem von der Roten Wegschnecke, die virtuos auch Zinkeimer hochschleimt und am Morgen rechtzeitig verschwindet. Aber wir haben auch die Weinbergschnecke, der ich beim Kauen von Blaukissen zuschauen kann. Das darf sie, schließlich sagen Weichtierexperten, sie würde auch sehr gern die Gelege der Wegschnecke fressen. Tigerschnegel, Weichtier des Jahres 2005 in Deutschland, halten sich gern im Regenfass auf, dessen Deckel nicht gut schließt. Die kleinen Bänderschnecken dagegen fressen wohl schon abgestorbenes pflanzliches Material. All diese Weichtiere treffen sich gern zum großen Stelldichein im Komposthaufen, eine Art Biergarten für Schnecken. Dort komposten sie und leider legen sie auch dort ihr Gelege ab.

Weinbergschnecke
Weinbergschnecke

Blumen sorgen weiter für Überraschungen

Das Highlight des Frühjahrs war das Weiße Waldvögelein, von dem wir im Wald bei Oberkochen dann auch die rote Schwester gefunden haben. Jetzt im Sommer bekamen wir keine Orchidee mehr zu Gesicht, dafür Pflanzen, die mehr an Bahngleisen und Böschungen zu finden sind, darunter die Nachtkerze, der gewöhnliche Dost, die Brombeere und der Stinkende Storchschnabel. Ein Mini-Hingucker sind die roten Hauswurz-Blüten.

Die Lilien, die wir auch nicht gepflanzt hatten, sind zum Teil vor der Blüte angefressen worden. Zwei gelbe Blüten haben es aber geschafft, in ganzer Pracht zu blühen. Sie sind zum Szene-Treff der Schwebfliegen hier am Ort geworden, die sich zum Teil zu Zehnt in einer Blüte einfinden.

Schwebfliegen
Schwebfliegen